Geschichte der pigadi GmbH

Tradition in der Wassergewinnung
Die Berliner Wasserbetriebe bauten bereits 1898 die ersten beiden Tiefbrunnen in Berlin und schon drei Jahre später entstand die erste Brunnengalerie mit 72 Brunnen.
Durch den stetig steigenden Wasserverbrauch und die gleichzeitige Reduzierung der Wasserentnahme aus den umliegenden Binnenseen wuchs in den Folgejahren der Bedarf für weitere Brunnen.

1949 betrieben die Berliner Wasserwerke insgesamt 900 Heberleitungsbrunnen, die im späteren Verlauf auf eigenbewirtschaftete Brunnen (U-Pumpen) umgestellt wurden.
1953 - 1955 gingen zusätzlich drei Horizontalfilterbrunnen an das Berliner Wasserversorgungsnetz.

In dieser Zeit widmeten sich die Berliner Wasserwerke erstmals der Ursachenforschung zur Brunnenalterung sowie der Entwicklung von Methoden zur Regenerierung und Sanierung von Brunnen.
Auf dieser Grundlage erarbeiteteten die Berliner Wasserbetriebe 1972 im Auftrag des Bundesinnenministeriums die erste wegweisende Studie (Dipl. Ing. Krems) zu den Ursachen der Brunnenalterung.

Hydromechanische Methoden zur Brunnenregenerierung ersetzten Mitte der siebziger Jahre den Einsatz von Chemikalien, die aufgrund des gestiegenen Umweltbewusstseins in die Diskussion gekommen waren. Aber auch die bis dahin bekannten mechanischen Regenerierungsverfahren konnten den Brunnenalterungsprozess nur unwesentlich verlangsamen.


Entwicklung eigener Verfahren
In langjähriger Optimierung der Brunnendiagnostik entwickelten die Berliner Wasserbetriebe Anfang der neunziger Jahre die Technologie des Sprengschockens®, die aufgrund ihrer sehr guten Resultate breit eingesetzt wurde. Ergänzend dazu erweiterten sie 1995 die Regenerierungstechnik entscheidend um das Verfahren Inlineschocken®.

Seit 1996 vermarktete der eigenständige Fachbereich Wassergewinnung, Brunnen- und Messstellenservice der Berliner Wasserbetriebe dieses Know-how national und international erfolgreich in zahlreichen Einsätzen.

Für die besondere Situation in Horizontalfilterbrunnen patentierten die Berliner Wasserbetriebe 1997 eine Vorrichtung zum Einsatz der Verfahren Sprengschocken® und Inlineschocken® für diesen Brunnentyp.

Im Zusammenhang mit einem weiteren Forschungsvorhaben im Jahr 2000, in dem es um geochemische und biologische Prozessstudien zur Brunnenalterung ging, konnte der Instandhaltungsbereich Wassergewinnung der Berliner Wasserbetriebe seine Angebotspalette mit dem Verfahren hydropuls® abrunden.

Im Rahmen der Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe firmiert dieser Geschäftsbereich seit dem 1.Januar 2001 unter dem Namen pigadi GmbH und ist damit der erfahrene und zuverlässige Servicepartner für den Bereich Brunnen der Berlinwasser Gruppe.

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